Nasenkorrektur - Ästhetische Nasenchirurgie- „Septorhinoplastik"

Nasenkorrektur - Ästhetische Nasenchirurgie- „Septorhinoplastik"

Autor: OA Dr. Franz WindischOA Dr. Franz Windisch - Spezialist für Nasenchirurgie

Spezialist für Nasenchirurgie,
Facharzt für HNO-Krankheiten

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Die Form der Nase bestimmt zu einem wesentlichen Teil das Gesamtbild unseres Gesichtes. Bestehende Formveränderungen können sowohl ästhetisch als auch funktionell störend sein.

Äußeres und inneres Stützgerüst der Nase beeinflussen nicht nur die Funktion, sondern auch wesentlich die äußere Form.

Ästhetik und Funktion sind somit in der Nasenchirurgie nicht voneinander zu trennen. In diesem Zusammenhang sollte eine erfolgreiche Nasenästhetik ein natürliches aussehen der Nase gewährleistet und die Atmung vereinfachen.

Traditionell befasst sich die HNO-Heilkunde mit beiden Teilaspekten, so dass bei angestrebten Korrekturen die Nase ganzheitlich betrachtet wird.

Nasenkorrekturen sind bei Erwachsenen an kein Lebensalter gebunden. Eine Korrektur sollte aber nur in Ausnahmefällen vor dem vollendeten 18. Lebensjahr durchgeführt werden.

Ein optimales Ergebnis wird durch ausreichende Erfahrung und ständige Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Nasenchirurgie des Spezialisten erreicht. Die bei med.at eingetragenen Spezialisten für Nasenkorrektur finden Sie hier.

Nasenkorrektur

Ziel der ästhetisch chirurgischen Nasenkorrektur

Maßnahmen wie Abtragung eines Nasenhöckers, Verfeinern der Basis, Formen der Nasenspitze könne verändern das gesamte Erscheinungsbild des Gesichtes verändern.

Heutzutage sollte als Resultat immer auf ein natürliches Erscheinungsbild geachtet werden, eine schonende Vorgangsweise verbessert auch die Langzeitergebnisse.

Funktionelle Störungen, wie sie zum Beispiel bei einer Verkrümmung der Nasenscheidewand auftreten, werden in der gleichen Operation behoben.

Der erste Schritt und das Erstgespräch

Vor jeder Operation steht die umfassende Aufklärung in einem persönlichen Beratungsgespräch mit den Spezialisten für Nasenchirurgie.

Vor dem Eingriff erfolgt als Grundlage für die Operationsplanung

  • eine genaue Analyse der Formabweichung, unter Einbeziehung der gesamten Gesichtsform,
  • eine Fotodokumentation,
  • eine detaillierte Definition der genauen Operationsziele,
  • zu einer seriösen Beratung gehört auch der Hinweis, dass bei einem kleinen Anteil der Patienten eine Nachkorrektur erforderlich sein kann. Ein solcher sollte frühestens ein Jahr nach dem Ersteingriff erfolgen.

Ob eine sogenannte Computersimulation des zu erwartenden Ergebnisses sinnvoll ist, ist kontroversielles Diskussionsthema innerhalb der Fachgesellschaften.

Vorbereitung auf die Operation

Vor dem geplanten operativen Eingriff sollten Sie in möglichst guter gesamtgesundheitlicher Verfassung sein.

Es ist ratsam, für die Zeit nach der Operation ungefähr zwei bis drei Wochen für die Genesung einzuplanen, da Sie in der ersten Zeit nach dem Eingriff noch körperlich eingeschränkt sind.

Wie läuft die Operation ab?

Die Nasenkorrektur erfolgt (meist) unter Vollnarkose und dauert je nach notwendigem Aufwand 1 - 3 Stunden. Bei Operationen in Vollnarkose ist mit einem Klinikaufenthalt von einem Tag zu rechnen, kleinere Eingriffe mit Lokalanästhesie können ambulant durchgeführt werden.

Die Mehrzahl der Operationen werden heutzutage in Allgemeinnarkose durchgeführt. In Narkose ist die Nasenoperation für Sie stressfrei und der Chirurg kann in Ruhe die erforderliche Feinarbeit leisten.

Bei der Operation wird sowohl das knöcherne als auch das knorpelige Stützgewebe der Nase dargestellt und neu geformt.

Dies geschieht unter Anwendung moderner OP-Techniken mit dem Ziel eines natürlichen äußeren Erscheinungsbildes bei optimaler Funktion.

Dies beeinhaltet z.B. die Verwendung moderner, weniger traumatisierender Instrumente (Vermeidung größerer Schwellungen oder Blutungen), und eine „sanfte“ Operationstechnik.

In der Mehrzahl der Fälle sind keine äußeren Hautschnitte erforderlich.

In ausgewählten Fällen, insbesondere bei Nasenspitzenkorrekturen und bei komplexeren Deformitäten kann ein kleiner Hautschnitt am Nasensteg erforderlich sein. Die dabei verbleibenden Narben sind zumeist kaum sichtbar.

Was ist nach der Nasenkorrektur zu beachten / zu erwarten?

Meist ist eine Nasentamponade erforderlich, diese wird in der Regel am nächsten Tag entfernt. Eine nasenschiene oder ein nasengips verbleibt zwecks Stabilisierung de Ergebnisses für eine Woche.

Etwa 10 Tagen nach dem Eingriff sind allfällige Schwellungen und Blutergüsse meist verschwunden.

Hilfreich ist die Kühlung der Augen zur Verminderung von Schwellungen. In der ersten Zeit nach der Operation sollten Sie den Kopf im Bett hoch lagern.

Vermeiden Sie Anstrengungen! Husten, Schnupfen oder Niesen sollte möglichst unterbunden werden, ebenso wie eine Kopftiefhaltungen oder Seiten- und Bauchlagerung während des Schlafs.

Kontaktlinsen können Sie ohne weiteres direkt nach der Operation wieder tragen.

Brillen sollten nach Entfernung des Nasengipses oder einer Schiene möglichst 6 - 8 Wochen nicht getragen werden. Um jeden Druck auf die neu geformte Nase und damit eine Beeinträchtigung des Operationsergebnisses zu vermeiden, sollte gegebenenfalls die Brille mit einem Klebeband an der Stirn fixiert werden oder eine Kunststoffschiene unter der Brille getragen werden.

Was sind Komplikationen bei einer Nasenkorrektur-Operation?

Wenn die Operation von einem qualifizierten und auf diesem Gebiet erfahrenen Nasenchirurgen vorgenommen wird, sind Komplikationen eher selten und in der Regel kann ein dauerhaft gutes Ergebnis erzielt werden - es ist jedoch niemals möglich ein Operationsergebnis zu garantieren.

Die häufigsten Komplikationen, die während der ersten 2 Wochen auftreten können, sind Nachblutungen und ggf. Wundinfektionen. Aus diesem Grund ist eine engmaschige Nachsorge durch den Operateur zu gewährleisten.

Obwohl der Großteil der der Patienten nach einer Nasenkorrektur mit dem Resultat zufrieden sind, ist, wie bereits erwähnt, in einem kleinere Prozentsatz u.U. eine Nachkorrektur erforderlich.



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Wichtiger Hinweis: Die angegebenen Krankheitszeichen (Symptome) werden sehr häufig bei der Diagnose zu dieser Erkrankung beobachtet. Jedoch kann diese Erkrankung auch ohne bzw. mit anderen Krankheitszeichen vorliegen. Sollten Sie an ähnlichen Krankheitszeichen wie beschrieben leiden, dürfen Sie nicht daraus schließen, dass diese Erkrankung auf sie zutrifft.
Fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt! Bei nahezu allen Erkrankungen ist eine frühzeitige Erkennung und damit die rasche ärztliche Intervention für den Heilungserfolg von größter Bedeutung.